Markus Berendes Anlagebetrug

Markus Hans Josef Berendes

geb: 19.02.1959

Beruf: gelernter Bankkaufmann,

danach Ski-, Tennis-, und Segellehrer

danach Anlagebetrüger, zwischenzeitlich im Strafvollzug, dann wieder Anlagebetrüger

Kurzbeschreibung: intelligent, umgänglich, „verständnisvoll“, völlig skrupellos, hat Gelder in Millionenhöhe unterschlagen, wurde rechtskräftig zu 5 Jahren Haft und anschließendem Berufsverbot verurteilt. Mehr Informationen zu seiner kriminellen Karriere, auch innerhalb des „Avalverbund, Avtverbund“, gibt es hier:   Startseite

"Er nimmt Dir nicht nur Dein Geld, er nimmt Dir vor allem die Fähigkeit und den Mut, anderen Menschen zu vertrauen, sich einzulassen. Eben war die Welt noch erkennbar. Plötzlich weiß ich nicht mehr, wem, an wen und was ich noch glauben kann."

Zitat: Simone Berendes (Ehefrau)

"Auch Dich bekomme ich noch...", scheint Herr Markus Berendes zu sagen. Das meint er wirklich so. Ihr Geld, obwohl auch interessant, ist nicht das Einzige was ihn interessiert und motiviert. Menschen für seine Interessen zu instrumentalisieren, zu vereinnahmen - das verschafft ihm psychologischen Gewinn ( siehe psychologisches Profil ) . Wenn er Sie dabei noch um all ihre Ersparnisse erleichtern kann - um so besser. Nichts ist schwerer als Menschen dazu zu bewegen, einem anderen, ohne entsprechende nachgewiesene Sicherheiten, die gesamten Ersparnisse anzuvertrauen. Wer das kann, der ist überlegen, erfolgreich, unabhängig. So denkt er.

Es geht nicht nur um Geld. Geld ist ein selbstwertbildender Indikator für Erfolg. Goldene Wasserhähne sind Kinderkram, nicht wirklich wichtig.

So hat er Millionen Euro unterschlagen, er hat Firmen in den Bankrott und ihre Besitzer in die Sozialhilfe getrieben (in mindestens einem Fall auch in den Selbstmord). Er hat es verstanden selbst die eigene Ehefrau und die Schwiegereltern mit mehreren 100.000 Euro zu verschulden.

Bei all seinen Betrugshandlungen nutzt er vornehmlich persönliche Beziehungen, "Freundschaften", die er wohlkalkuliert zu den Menschen aufbaut, die ihm aktuell nützlich und / oder die ihm eine Herausforderung sind. Nützlich sind vor allem die, die ihm Geld geben. Eine besondere Herausforderung sind die, die professionell mit der Führung und Beurteilung anderer Menschen zu tun haben. Seine prominentesten Opfer sind da wohl seine Ehefrau (Diplompsychologin) oder aber seine inzwischen langjährige Freundin (Psychologin JVA Landsberg). Anwälte und andere Juristen sind eine besondere Spezies. Sie sind einerseits eine ganz besondere Herausforderung, aber auch gegebenenfalls nützlich obendrein.

Bei all seinen Instrumentalisierungen zeigt Herr Markus Berendes eine völlige und absolute Skrupellosigkeit sowie ein hohes Maß an krimineller Professionalität und psychologisches Geschick. Seine Lügengebäude konstruiert er oberflächlich glaubhaft und immer wieder originell. Er ist beherrscht und sachlich. Gelegentliche Wutausbrüche oder andere gezeigte Emotionen sind in der Regel und weitgehend auf ihre Wirkung hin kalkuliert. Er ist stets bemüht ein Vertrauensverhältnis zu den potentiellen Opfern seiner kriminellen Attacken aufzubauen. Nur so kann er Menschen zu Geldanlagen bewegen, die ihm unter anderen Umständen (z.B. auf ein hohes Zinsversprechen hin) dieses Geld nie geben würden. Seine hohe Intelligenz, seine Umgänglichkeit, sein rhetorisches Geschick und seine Fähigkeit, andere Menschen schnell und effektiv einzuschätzen, sind da zu werten wie eine besonders hohe Körperkraft bei einem Vergewaltiger. Sie machen ihn gefährlich für seine Umwelt, sie formen seine kriminellen Qualitäten.

Vor Herrn Markus Berendes zu warnen kann nicht eindringlich genug geschehen. Als halbwegs normal sozialisierter Mensch haben Sie seinen psychopathischen Attacken wenig entgegenzusetzen. Um so mehr Sie von sich und von Ihrer Menschenkenntnis überzeugt sind (beispielsweise als Richter oder als Psychologe), umso leichter wird er es mit Ihnen haben.

Nochmals sei gesagt: Es geht Herrn Markus Berendes nicht vordergründig um Geld. Die unterschlagenen Anlegergelder versickern zum großen Teil innerhalb des von Dagmar Berendes und Ruth Schadek in den USA aufgebauten Geldwäschesystems. So fließt nur ein Bruchteil der zuerst veruntreuten und dann in die USA transferierten Gelder als vorgeblicher Gewinn der Geldwäschefirmen und nach Abzug aller dort angefallenen „Kosten“ an den deutschen Teil des AVAL Verbundes zurück, wo es vom als Geschäftsführer eingesetzten Benjamin Berendes an den gerichtlich mit Berufsverbot belegten Markus Berendes, wieder nach Abzug aller Kosten, transferiert wird.

Ginge es primär um Geld, dann würden sich preiswertere und effizientere Wege finden die Anlegergelder so verschwinden zu lassen, daß noch darüber verfügt werden kann. Mehr als um Geld geht es ihm darum sich an anderen Personen zu beweisen, durch Instrumentalisierung und Vereinnahmung die eigene Überlegenheit zu inszenieren. Sein Bemühen sich in jedem sich bietenden Kontext erneut beweisen, immer wieder gewinnen und andere täuschen zu können, ist selbstwertbildend und entspricht einer Art Suchtverhalten . Diese Sucht ausleben zu können und entsprechende Anerkennung zu finden, bedarf es des entsprechenden Umfeldes, welches er innerhalb seiner Zusammenarbeit mit dem von ihm profitierenden Berthold Schadek u.a. in der Aval AG findet.

Haben Sie Geld? Er wird es Ihnen mit Hilfe einer sorgfältig inszenierten Coverstory abschwatzen! Sind Sie Anwalt? Er wird immer wieder mit neuen Anliegen kommen, ohne Sie ordentlich zu bezahlen (das ist die Kunst, mit Geld könnte jeder...)! Sind Sie Psychologe? Er wird sie austesten! Sind Sie Richter? Sie werden ihn nach der Hälfte seiner Haftzeit entlassen! Aber denken Sie nicht, damit hätten Sie den ihnen zugedachten Teil erfüllt. Er wird Anlässe finden, sich mit der Bitte um Rat und Hilfe an Sie zu wenden.

Glauben Sie mir! Sie sind dem nicht gewachsen!

Er wird immer der bleiben, der er ist, und er wird immer wieder das tun, was er bisher getan hat, wahrscheinlich in Zukunft eher noch mit mehr Geschick.

Psychopathen sind nicht resozialisierbar!

Aber - sie können sich perfektionieren!